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Rückfall-Risiko-Assessment

Identifizieren Sie Ihre Risiko- und Schutzfaktoren für eine fundierte Selbsteinschätzung

Diese Selbsteinschätzung ersetzt keine professionelle Diagnostik oder Beratung.

Risikofaktoren

Risikofaktoren identifizieren

Wählen Sie alle Faktoren aus, die aktuell auf Sie zutreffen. Seien Sie ehrlich mit sich selbst - dies ist eine vertrauliche Selbsteinschätzung.

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Soziales Umfeld

🧠

Psychische Belastung

🛠️

Bewältigungsstrategien

📊

Konsumgeschichte

🏠

Lebensumstände

💭

Einstellung & Motivation

Schutzfaktoren

Schutzfaktoren erfassen

Wählen Sie alle Faktoren aus, die Sie bereits als Ressourcen etabliert haben. Diese Faktoren reduzieren Ihr Rückfallrisiko.

🤝

Soziale Unterstützung

👨‍⚕️

Professionelle Unterstützung

🧘

Gesunde Bewältigungsstrategien

📅

Tagesstruktur & Stabilität

🎨

Sinnvolle Aktivitäten & Interessen

🎯

Motivation & Einstellung

Risikoeinschätzung

🔍

Wählen Sie Faktoren aus

Markieren Sie links Ihre Risiko- und Schutzfaktoren, um eine individuelle Einschätzung zu erhalten.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Risikofaktoren

Risikofaktoren sind Umstände, die die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls erhöhen. Sie können in verschiedenen Lebensbereichen auftreten:

  • Sozial: Konsumierendes Umfeld, Isolation
  • Psychisch: Stress, unbehandelte Erkrankungen
  • Biografisch: Frühere Rückfälle, lange Konsumhistorie
  • Situativ: Verfügbarkeit von Substanzen, Triggersituationen

Schutzfaktoren

Schutzfaktoren sind Ressourcen, die Resilienz fördern und das Rückfallrisiko reduzieren. Sie wirken als Puffer gegen Risikofaktoren:

  • Sozial: Unterstützendes Netz, Selbsthilfegruppen
  • Professionell: Therapie, Beratung, medizinische Betreuung
  • Bewältigung: Gesunde Strategien, Sport, Achtsamkeit
  • Struktur: Feste Routinen, sinnvolle Aktivitäten

SOCRATES-Ansatz

Dieses Assessment orientiert sich am SOCRATES-Modell (Stages of Change Readiness and Treatment Eagerness Scale), einem wissenschaftlich validierten Instrument zur Erfassung der Veränderungsbereitschaft. Es berücksichtigt:

  • • Anerkennung des Problems
  • • Ambivalenz und Motivation
  • • Konkrete Handlungsschritte

Berechnung

Jeder Faktor hat ein wissenschaftlich fundiertes Gewicht (1-3), basierend auf seiner Bedeutung in der Rückfallforschung:

  • 1Moderater Einfluss
  • 2Deutlicher Einfluss
  • 3Starker Einfluss

Das Gesamtrisiko ergibt sich aus der Balance zwischen Risiko- und Schutzfaktoren.

Wissenschaftliche Grundlagen

  • • Miller, W.R. & Tonigan, J.S. (1996). Assessing drinkers' motivation for change: The SOCRATES
  • • Marlatt, G.A. & Donovan, D.M. (2005). Relapse Prevention: Maintenance Strategies
  • • Witkiewitz, K. & Marlatt, G.A. (2004). Relapse Prevention for Alcohol and Drug Problems
  • • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS): Leitlinien zur Rückfallprävention

Wichtiger Hinweis

Dieses Rückfall-Risiko-Assessment dient ausschließlich der Selbstreflexion und Orientierung. Es basiert auf wissenschaftlich fundierten Faktoren, ersetzt aber keine professionelle Diagnostik, Therapie oder Suchtberatung. Bei hohem Risikolevel oder Unsicherheiten suchen Sie bitte umgehend fachliche Unterstützung.Ihre Gesundheit und Sicherheit haben Priorität - scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen!